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11.11.2016, 13:34 Uhr | PN, von Bettina Stenftenagel
Heiko Jacke, Albert Kuss und Uwe Lippke sind Ortsvorsteher
Für alle drei ist es eine Wiederwahl. Grüne wollen den Bürgervertreter-Antrag rechtlich prüfen.
In Ortschaften, die für einen Ortsrat zu klein sind, sind Ortsvorsteher das Bindeglied zwischen Bürgern und Verwaltung. Sie werden vom Gemeinderat gewählt.
Heiko Jacke (Harvesse), Uwe Lippke (Wense), Albert Kuss (Rüper)
Wendeburg - Laut Kommunalverfassungsgesetz darf die Fraktion, die in einer Ortschaft die meisten Stimmen hat, die Vorschläge einbringen. Das ist in Harvesse, Wense und Rüper die CDU – und sie setzt auf bewährte Männer. Für alle drei Ortschaften wurden die bisherigen Ortsvorsteher wieder vorgeschlagen und gewählt: Heiko Jacke für das 391 Einwohner zählende Harvesse, Uwe Lippke für das 290 Einwohner zählende Wense und Albert Kuss für das 198 Einwohner zählende Rüper.

Festgelegt wurden in der konstituierenden Ratssitzung auch die Vorsitzenden der Fachausschüsse. Das ist im Finanzausschuss Bernd Commeßmann (CDU), im Planungs-, Umwelt- und Wirtschaftsausschuss Sigurt Grobe (CDU), im Jugend-, Kultur- und Sportausschuss Susanne Gartung (SPD), im Schulausschuss Ludwig Thiemann (SPD) und im Feuerschutzausschuss Albert Kuss (CDU).

Eine Diskussion gab es um den Antrag der Grünen, dass jede Fraktion des Rates einen Bürgervertreter in die Fachausschüsse entsenden kann. Der Rat hat vier Fraktionen, CDU, SPD, Grüne und AfD, also würden die Ausschüsse um vier Personen größer.

Bürgermeister Gerd Albrecht meldete Bedenken an. Laut Kommunalverfassung müssen zwei Drittel eines Fachausschusses Ratsmitglieder sein, erklärte er. Diese Regelung könne nur aufgehoben werden, wenn der Rat dies einstimmig beschließt. Das war nicht der Fall. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Rosemarie Waldeck (Grüne) kündigte an, die Angelegenheit rechtlich prüfen zu lassen.
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