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18.06.2016, 11:26 Uhr | PN vom 18.06.2016
Grüne wollen CDU-Mehrheit verhindern
Sie ziehen in den Wahlkampf. Zwei neuen Kandidaten sind dabei.
Mit dem Motto „Wendeburg wird grüner – mit uns“ wollen die Wendeburger Grünen in den Wahlkampf ziehen. Sie haben ihre Kandidaten für den Gemeinderat, die Ortsräte und den Kreistag gewählt.
Die Kandidaten der Grünen, von links, Julia von Frisch, Rosemarie Waldeck, Klaus-Dieter Balke und Axel Röver. Auf dem Foto fehlt der zweite neue Kandidat, David Widmayer.
Wendeburg - Bei den Kommunalwahlen im September setzen sie auf drei erfahrene und zwei neue Kandidaten für die Gemeinde Wendeburg. „Neu heißt in diesem Fall allerdings nicht unbedingt auch unbekannt“, sagt Rosemarie Waldeck, Sprecherin der Grünen. Der Erfinder Klaus-Dieter Balke ist Mitglied der Regionalen Energie- und Klimaschutz Agentur e.V. (Reka) und entwickelt zurzeit kleine Windkraftanlagen. Er passt wunderbar in das Wendeburger Team und wird sich vorrangig um die Umsetzung des von den Grünen angegangenen Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Wendeburg kümmern. David Widmayer, der zweite neue Kandidat, ist in Wendeburg und überregional durch sein Engagement im „Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land“ bekannt. Widmayer führt die Anti-Fracking-Kampagne im Landkreis Peine an. Waldeck: „Auch hier bekommen die Wendeburger Grünen einen Umweltschützer, der seinen Beitrag in vielen Angelegenheiten der Gemeinde einbringen wird.“ Die Ratsmitglieder Julian von Frisch, Axel Röver und Rosemarie Waldeck kandidieren wieder. „Sie haben ihre Stärken für die Gemeinde Wendeburg bereits eingesetzt und bewiesen. Sie wollen weiter als Team gemeinsam mit den Neuen Grüne Politik in Wendeburg umsetzen“, heißt es in der Pressemitteilung. Rosemarie Waldeck und Axel Röver engagieren sich zurzeit stark in der Flüchtlingsintegration, Julian von Frisch als Baufachmann in der Umsetzung der zu schaffenden Baugebiete, aber auch in der Innenbebauung der Gemeinde. Dr. Markus Röver und Carsten Jahns treten nicht mehr an. „Die von der CDU öffentlich angeprangerte rückwärtsgewandte Politik der Grünen sollte sich die CDU auf ihre Fahnen schreiben“, so Rosemarie Waldeck weiter. „Eine absolute Mehrheit der CDU wollen die Grünen verhindern, das auch vor dem Hintergrund der in drei Jahren anstehenden Bürgermeisterwahl. Aus Sicht der Grünen verspricht ein Gemeinderat ohne absolute Mehrheit eine offenere Diskussionskultur.“ Gerade Letzteres habe sich in der zurückliegenden Wahlperiode grundlegend positiv geändert und stelle auch einen Erfolg der Grünen im Gemeinderat dar.